Conversion-Rate und SEO: Vom Interessenten zum Kunden

Durch SEO werden möglichst viele Interessenten an einer Dienstleistung auf Ihre Internetpräsenz aufmerksam. Wie viele davon letztlich zu zahlenden Kunden werden, wird in der sogenannten Conversion Rate (CR) gemessen – doch wovon hängt diese ab?

Nicht nur davon, ob ein Interessent auf der Webseite durch Text, Bilder und Webdesign von Dienstleistung und Unternehmen überzeugt wird: Laut einer Studie ist es sogar so, dass besonders außergewöhnliches Webdesign zu weniger Kunden führt.

Besonders außergewöhnliches Webdesign verfolgt oft auch einen künstlerischen Anspruch – und viele Elemente finden sich an einem ungewohnten Platz oder sind schwer zu erreichen. Internetbenutzer hingegen sind mittlerweile schon auf bestimmte Positionen „trainiert“ und/oder wollen nicht unbedingt Zeit investieren zu suchen.

Das ist besonders bedeutend bei Benutzern, die schon wissen, was sie wollen: Finden sie ihren Weg nicht direkt und schnell ins Ziel, springen sie ab – und werden woanders Kunden. Eine gute Internetpräsenz muss also entsprechend den Spagat schaffen, sowohl vom Unternehmen zu überzeugen als auch möglichst schnelle Wege anzubieten:

Schnelle Wege für den Besucher


Dazu sollten Buchungs-Buttons sofort sichtbar und ohne Scrollen erreichbar sein. Wenn nicht viele verschiedene Dienstleistungen vorhanden sind, am besten direkt auf der Startseite: Denn hier landen die meisten Suchenden zuerst.

Weiterhin sollten auch die Kauf- und Buchungsprozesse selbst so kurz und unaufwändig wie möglich gehalten werden – denn umso länger diese dauern, umso häufiger springen die Benutzer ab.

Von Unternehmen und Dienstleistung überzeugen


Wichtiger als ein hochwertiges Design ist ein Design, das auf Zielgruppe und eigenes Angebot abgestimmt ist: Was der mögliche Kunde erwartet, muss auch gezeigt werden. Sucht jemand z.B. nach einer Übernachtungsmöglichkeit in Berlin, muss er auch hauptsächlich und zuallererst über die Übernachtung informiert werden: mit Bildern und Text über die Zimmer und die Lage. So dargestellt, dass der Besucher ein besonders positives Bild von der Übernachten in diesem Unternehmen entwickelt.

Alles andere, wie das Restaurant, die Bar usw. sind nur nette Extras. Denn der Besucher sucht nicht nach den Extras, sondern möchte gut übernachten.

Für den Buchungsprozess selbst ist es dabei vorteilhaft, wenn der Besucher nicht aus diesem Bild herausgerissen wird, sondern weiter in ihm verweilen kann: er also nahtlos in die eigene Seite integriert ist.

Handeln


Entwerfen Sie ein großartiges Bild von dem, was der Besucher sucht und bieten Sie ihm möglichst schnelle und klar sichtbare Wege, zu bekommen, was er sucht – und aus dem Interessenten wird ein Kunde.

Das Statistik-Tool Ihrer Webseite gibt Ihnen dazu sogar ein kostenloses Hilfsmittel zur Hand: Es zeigt Ihnen, auf welcher Seite Ihrer Internetpräsenz die meisten Besucher abspringen, und damit, wo Sie zuerst ansetzen sollten, um Ihre Besucher vom Kern des Angebots zu überzeugen und möglichst schnelle Wege zum Kauf anzubieten. Benutzer wollen Lösungen und nicht die Suche danach.