Wie wird sich die Google-Suche verändern?

Google spielt immer wieder Updates in seinen Suchmaschinen-Algorithmus und die Analyse von Webseiten ein, da die Suchmaschine mit den passendsten Ergebnissen auch selbst immer die meisten Kunden haben wird.

Derzeit ist es wieder soweit: In den letzten Wochen sind starke Veränderungen in den Suchergebnissen zu beobachten, hoher Wahrscheinlichkeit nach hält das Update weiterhin an.

Rank Brain


Eines der neueren Updates war zum Beispiel das „RankBrain“, eine künstliche Intelligenz zur semantischen Analyse von (Webseiten-)Inhalten, sodass bisher unbekannte Fragen beantwortet werden können:

Wie Bloomberg berichtet, wird seit einigen Monaten ein Großteil der Millionen Suchanfragen, die jede Sekunde bei Google eingehen, von einem AI-System interpretiert. RankBrain, so der Name, soll vor allem dabei helfen, Suchanfragen zu bearbeiten, die noch nie zuvor eingegeben wurden.

Quelle: t3n

Und solche Suchanfragen machen 15% von täglich 3 Milliarden (Stand 2013) aus – sodass Rankbrain, also die Interpretation der Inhalte, mittlerweile der drittwichtigste Rankingfaktor ist: nach Links und der direkten Übereinstimmung zwischen Inhalten und Suchanfragen.

Mobile Anfragen


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Auch der mobilen Entwicklung trägt Google damit Rechnung:Nicht nur wird immer öfter über Smartphones und Tablets gesucht, dafür wird zudem immer häufiger der Sprachassistent – wie bei Android-Geräten Google Now – benutzt: z.B., indem man diesen Fragen stellt wie „Wo finde ich …“ – und diese Fragen müssen mittels der Interpretation von den Inhalten der Webseiten beantworten werden.

Dazu werden aber nicht nur Webseiten herangezogen, seit Neuestem durchsucht Google dafür auch Apps, auf dem Smartphone installierte wie uninstallierte, die damit zu Konkurrenten von Webseiten werden – „Bei der Suche der Zukunft geht es darum, den ultimativen persönlichen Assistenten zu entwickeln.“

Fokus der Suchmaschine der Zukunft


Insgesamt sollen künftig folgende Aspekte die größte Rolle spielen:

Sprachbasierte Suche
Wie beschrieben wird die sprachbasierte Suche mittels Sprachassistenten immer wichtiger werden – deren Fehlerquote sank entsprechend in den letzten Jahren von 25 auf sechs Prozent.

Kontext
Google versucht den Kontext des Suchenden besser zu verstehen, um auszugeben, was dieser wirklich wissen will.

Standort
Auch wenn der Standort zum Kontext zählt, ist er für Google so wichtig, dass er gesondert genannt wird – Google möchte immer mehr Interessantes aus der Umgebung zeigen.

Daten der User
Die Google-Suche soll künftig tiefer in die Mobilgeräte integriert werden, sodass auch z.B. Musik- und Video-Vorlieben erfasst werden können. Dadurch sollen Suchergebnisse nach den eigenen Vorlieben ausgegeben werden (Erinnerungen und Vorschläge) – dies wird aber natürlich vor den hohen Datenschutzanforderungen der EU noch zu Diskussion führen.

Zusammenfassung


An die Entwicklung der Technik, Ihre Benutzung und die Verschmelzung von digitaler und wirklicher Welt passt auch Google seine Suchmaschine an – sie ist nicht mehr nur die Eingabemaske auf google.de. Das künstliche Gehirn ist nur eine logische Entwicklung v.a. vor dem Hintergrund der Sprachassistenten – nur eine denkende Maschine kann intelligente Antworten liefern.